Magnesium
phosphoricum gehört neben Calcium phosphoricum zu den wichtigsten
basenbildenden Mineralstoffen und kann einer Übersäuerung des
Zell-Matrix-Milieus entgegenwirken. Die Übersäuerung von Gewebe bildet
die Grundlage für viele chronische Krankheiten. Da durch unsere
moderne Lebens- und Ernährungsweise meist sehr viel Säure mit der
Nahrung aufgenommen wird, bekommen diesen beiden Mineralsalzen eine
besondere Bedeutung. Je mehr Säure im Organismus gebunden werden muss,
desto größer ist der Bedarf an Magnesium phosphoricum.
Magnesium beruhigt das vegetative Nervensystem und hat daher einen
besondere Einfluss auf die Funktion von Herz, Kreislauf und
Verdauungsorgane.
Bei allen plötzlich auftretenden, einschießenden, bohrenden und
krampfartigen Schmerzen ist Magnesium phosphoricum angezeigt. Auch bei
heftigem Juckreiz ist es hilfreich.
Bei akuten Schmerzzuständen und Krämpfen hat sich die Einnahme von
Magnesium phosphoricum als sogenannte „Heiße Sieben“ besonders bewährt:
Es werden 7-10 Tabletten in einem kleinem Glas mit heißem Wasser
aufgelöst und langsam schluckweise eingenommen
(d.h. alle 2-5 Minuten ein Schluck). Die Lösung sollte einige Minuten
im Mund verbleiben, damit das Magnesium phos. Über die Mundschleimhaut
aufgenommen werden kann. Die Lösung sollte vor jedem Schluck erneut
umgerührt werden (Holz- oder Plastiklöffel aber keinen Löffel aus
Metall).
Quelle: Vademecum Biochemie/ Broschüre "Die 12 Salze des Lebens" DHU Karlsruhe;
Schüssler-Salze Günther H. HeepenGU-Verlag